Radiologie am Europa-Center
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MR ElanIm Vergleich zu den Röntgenverfahren, bzw. der Computertomographie gibt es bei der MRT keine energiereiche Strahlung. Zudem besitzt die MRT bei Weichteilgeweben eine weit bessere Kontrastauflösung als alle anderen Verfahren. MRT-Bilder zeichnen sich durch einen hohen Detailreichtum aus. Abbildungen können  in beliebigen Ebenen oder dreidimensional erstellt werden. An neuen Geräten lassen sich selbst bewegte Organe in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung darstellen. Durch die MRT wird die Zuverlässigkeit einer Diagnose oft erhöht oder der Nachweis bestimmter Erkrankungen überhaupt erst ermöglicht.

 

Unsere MRT-Leistungen im Überblick

FAQs - Fragen zur Kernspintomographie (MRT)

MR ElanIm Vergleich zu den Röntgenverfahren, bzw. der Computertomographie gibt es bei der MRT keine energiereiche Strahlung. Zudem besitzt die MRT bei Weichteilgeweben eine weit bessere Kontrastauflösung als alle anderen Verfahren. MRT-Bilder zeichnen sich durch einen hohen Detailreichtum aus. Abbildungen können  in beliebigen Ebenen oder dreidimensional erstellt werden. An neuen Geräten lassen sich selbst bewegte Organe in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung darstellen. Durch die MRT wird die Zuverlässigkeit einer Diagnose oft erhöht oder der Nachweis bestimmter Erkrankungen überhaupt erst ermöglicht.

 

Unsere MRT-Leistungen im Überblick

FAQs - Fragen zur Kernspintomographie (MRT)

Was versteht man unter MRT?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt mit Hilfe Radiowellen Schnittbilder vom Inneren des menschlichen Körpers innerhalb eines starken Magnetfeldes. Hierzu verwendet sie eine physikalische Eigenschaft der körpereigenen Wasserstoffatomkerne, den sogenannten Kernspin, daher spricht man auch von Kernspintomographie.

Wozu dient die MRT?

Mit der Magnetresonanztomographie können krankhafte Prozesse in nahezu allen Körperregionen nachgewiesen, ausgeschlossen oder klassifiziert werden. Bei vielen Erkrankungen ist die MRT eine der empfindlichsten Nachweismethoden und ein Mittel zur Therapiekontrolle.
Eine große Anzahl krankhafter Veränderungen lässt sich mit der MRT früher als mit anderen Methoden erkennen. Die MRT kann in manchen Fällen Informationen liefern, die sonst nur durch schmerzhafte oder risikobelastete Eingriffe in den Körper zu erhalten sind.

Wie funktioniert die MRT?

Erstens: Erzeugung der MR-Signale
Das zugrunde liegende Prinzip besteht in der kernmagnetischen Resonanz der Wasserstoffatomkerne (Protonen). Diese nehmen in einem statischen Magnetfeld Energie aus Radiowellen mit einer bestimmten Frequenz auf und geben sie nach Abschalten des Senders mit der gleichen Frequenz wieder ab (Resonanz). Dabei hängt die Frequenz der Energieübertragung von der Stärke des statischen Magnetfelds ab.
Die Voraussetzung für dieses Verhalten ist das magnetische Moment der Protonen, der sog. Kernspin. Wasserstoffatomkerne (Protonen) besitzen demnach einen "Eigendrehimpuls" und richten sich daher wie kleine Kompassnadeln entlang eines statischen Magnetfelds aus. Dabei vollführen sie neben der Rotation um die eigene Achse eine Trudelbewegung um die Feldrichtung, ähnlich einem Kreisel im Schwerkraftfeld der Erde. Da sich mehr Protonen in Feldrichtung ausrichten als entgegen der Feldrichtung, addieren sich ihre magnetischen Momente zu einer Nettomagnetisierung in Richtung des Hauptfelds.
Die Einstrahlung einer Radiowelle geeigneter Frequenz führt nun dazu, dass die Trudelbewegungen der Protonen einerseits synchronisiert, andererseits aus der Hauptfeldrichtung ausgelenkt werden. Durch das Resonanzphänomen entsteht nach Abschalten des Senders ein elektromagnetisches Wechselfeld senkrecht zur Richtung des Hauptmagnetfelds. Dieses schwache Wechselfeld ist das messbare MR-Signal, das durch bestimmte Abfolgen von Radiofrequenzpulsen und magnetischen Wechselfeldern (Pulssequenzen) modifiziert und mit geeigneten Antennen, den so genannten Spulen aufgefangen werden kann.

Zweitens: Räumliche Zuordnung der MR-Signale
Zur Anregung einer bestimmten Schicht im Körper wird dem homogenen Hauptmagnetfeld senkrecht zu dieser Schicht ein schwaches, ortsveränderliches Magnetfeld überlagert, ein so genannter Schichtselektionsgradient. Dadurch variiert die Feldstärke ortsabhängig und mit ihr auch die Resonanzfrequenz der Protonen.
Ein Radiofrequenzpuls mit einem bestimmten Frequenzgehalt regt dann nur noch Protonen an, deren Resonanzfrequenz diesem Frequenzgehalt entspricht. Innerhalb der Schicht erfolgt die Ortskodierung durch weitere Gradientenschaltungen senkrecht zum Schichtselektionsgradienten.
So entsteht Schicht für Schicht eine Tabelle oder Matrix von Frequenzen, aus der ein Hochleistungsrechner nach bestimmten Rechenvorschriften ein Grauwertbild erstellt, in dem die Helligkeit der Signalstärke eines bestimmten Volumenelements in der Schicht entspricht. Durch spezielle Varianten der Ortskodierung können auch dreidimensionale Aufnahmen erstellt werden. Gradientenfelder werden durch fest in das MRT-Gerät eingebaute Spulen erzeugt. Die schnellen Gradientenwechsel bei der Untersuchung lassen diese Spulen vibrieren. Dadurch entsteht ein lautes Rattern.
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Was muss man vor einer MRT-Untersuchung wissen?

Die Magnetresonanztomographie arbeitet mit äußerst starken Magnetfeldern, wie sie im Alltag niemals vorkommen. Lose metallische Gegenstände wie Münzen, Schlüssel, Werkzeuge können sich in gefährliche Geschosse verwandeln und dürfen daher keinesfalls in die Nähe des Magneten gelangen. Elektronische Geräte und mechanische Uhrwerke können durch das Magnetfeld zerstört werden. Karten mit Magnetstreifen oder IC-Chips werden gelöscht. Auch Kleidungsstücke mit metallischen Knöpfen, Schnallen, Verschlüssen müssen in der Umkleidekabine abgelegt werden, da sie die Bildqualität beeinträchtigen können. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und aus Haftungsgründen empfehlen wir Ihnen dringend, den Anweisungen des medizinischen Personals Folge zu leisten. Betreten Sie den Untersuchungsraum bitte auch nicht, bevor Sie dazu aufgefordert werden. Patienten mit metallischen oder elektronischen Implantaten oder Metallsplittern innerhalb des Körpers sollten ihren behandelnden Arzt unbedingt darauf hinweisen, wenn dieser eine Überweisung zur MRT vornehmen möchte. Exakte Angaben zu Beschaffenheit und Lage eines nicht entfernbaren Fremdkörpers oder eines Implantats oder die Einsichtnahme in alte Röntgenaufnahmen und OP-Berichte erleichtern dem durchführenden Arzt die Abschätzung der Untersuchungsfähigkeit und eines möglichen Risikos. In manchen Fällen muss auf alternative diagnostische Verfahren ausgewichen werden.

Wie verläuft eine MRT-Untersuchung?

Bei der Untersuchung werden Sie auf einem fahrbaren Tisch gelagert. Falls eine Kontrastmittel- oder Medikamentengabe erforderlich ist, wird eine Verweilkanüle in eine Armvene gelegt. Die zu untersuchende Körperregion wird mit der passenden Aufnahmevorrichtung (der Spule) versehen und eventuell gepolstert. Bei Untersuchungen im Bereich des Körperstamms werden u.U. weitere Messeinrichtungen (EKG, Atemgürtel) angelegt. Das Untersuchungsgebiet muss dann genau in die Mitte des Magnetgehäuses gefahren werden.  Während der Messungen hört man Klopfgeräusche die zwar laut aber vollkommen harmlos sind. Ein Hörschutz wird Ihnen zur Verfügung gestellt. Die Untersuchungszeit liegt etwa bei 20-30 Minuten. Während der Messung können Sie sich entspannen, dürfen sich aber nicht bewegen. Falls Sie die Luft kurz anhalten müssen, teilen wir Ihnen dies über die Gegensprechanlage mit. Auf Wunsch können wir Sie so auch über die noch verbleibende Untersuchungszeit auf dem Laufenden halten. Die MRT ist absolut schmerzfrei. Es besteht immer direkter Sichtkontakt zu Ihnen, auch wenn Sie vielleicht selbst gerade niemanden sehen. Sie können über eine Signaleinrichtung und die Gegensprechanlage jederzeit Kontakt mit dem Untersuchungsteam  aufnehmen. Nutzen Sie diese Möglichkeit jedoch bitte nur in dringenden Fällen, da sich sonst die Untersuchung unnötig verlängert.

In welchen Fällen kann die MRT nicht durchgeführt werden?

Zu den Implantaten, bei denen eine MRT-Untersuchung nicht durchgeführt werden darf, gehören u.a. Herzschrittmacher oder auch nur belassene Elektroden, implantierte Cardioverter-Defibrillatoren (ICD), Innenohrprothesen (Cochlea-Implantat), Neurostimulatoren und implantierte Insulinpumpen. Kritisch sind auch Metallsplitter in der Nachbarschaft empfindlicher Organe oder Leitungsbahnen (v.a. in der Augenhöhle) sowie Aneurysmaclips älteren Typs an den Hirnarterien. In unklaren Fällen muss individuell entschieden werden. Dazu sind Herstellerangaben über das Implantat, OP-Berichte sowie Bilder und Befunde früher durchgeführter Untersuchungen unverzichtbar.

Gibt es Gesundheitsrisiken bei der MRT??

Es liegen Erfahrungen mit Millionen von MRT-Untersuchungen aus einem Zeitraum von etwa 30 Jahren vor - ohne dass am Menschen jemals bleibende Schäden durch statische Magnetfelder, magnetische Wechselfelder oder Radiofrequenzpulse bekannt geworden sind. Ein wesentliches Gefährdungspotential stellen jedoch metallische Gegenstände wie Münzen, Scheren, Schlüssel etc. dar, die im Streufeld des Magneten stark beschleunigt und damit zu gefährlichen Geschossen werden. Durch eine sorgfältige Aufklärung und Warnschilder werden Sie vor der Untersuchung nochmals auf diese Gefahr aufmerksam gemacht. Vor der Untersuchung sind spezielle Sicherheitsmaßnahmen zur treffen, durch deren Beachtung sich solche Risiken weitgehend vermeiden lassen. Dabei ist das Untersuchungspersonal auf Ihre Mithilfe angewiesen.
MRT-Untersuchungen von Patienten mit Implantaten oder metallischen Einschlüssen im Körper sind mit einem theoretischen Gefährdungspotential verbunden, das durch die Anziehung dieser Materialien im Magnetfeld oder ihre Erwärmung durch elektromagnetische Induktion entsteht. Elektronische Implantate wie Herzschrittmacher oder Nervenstimulatoren können in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Bei den meisten Metallimplantaten ist eine MRT-Untersuchung aber problemlos möglich. Näheres dazu erfahren Sie von Ihrem Arzt.

Wozu braucht man bei der MRT Kontrastmittel?

Mit Hilfe von Kontrastmitteln können die Organdurchblutung und bestimmte krankhafte Veränderungen wie Entzündungen oder Tumoren besser dargestellt werden. Außerdem werden die Blutgefäße in den meisten Köperregionen standardmäßig mit Kontrastmitel untersucht (kontrastverstärkte MR-Angiographie). Für bestimmte Fragestellungen ist eine Kontrastmittelgabe unverzichtbar. Die am häufigsten angewendeten MRT-Kontrastmittel werden intravenös verabreicht, dringen nicht in die Körperzellen ein und werden unverändert über den Urin wieder ausgeschieden.

Wie verträglich sind MRT-Kontrastmittel?

Allergische Reaktionen werden, wie bei den meisten Medikamenten, auch bei MR-Kontrastmitteln beobachtet und können sich in Hautausschlägen, Juckreiz, Schleimhautschwellungen, Atemnot oder sehr selten starkem Blutdruckabfall bis hin zur Bewusstlosigkeit äußern. MR-Kontrastmittel führen allerdings sehr viel seltener zu allergischen Reaktionen als Röntgenkontrastmittel. Für Patienten mit einer Allergie gegen Röntgenkontrastmittel stellt daher die MRT-Untersuchung bei bestimmten Fragestellungen eine wertvolle Alternative dar. Leichte, unerwünschte Reaktionen wie Übelkeit und Erbrechen, Benommenheit, Kribbeln, Kopfschmerzen oder Schmerzen an der Injektionsstelle treten mit einer Häufigkeit von 1-2% auf, bei Allergikern etwas häufiger.
Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Ausscheidung des Kontrastmittels verzögert, die Gefahr einer zusätzlichen Schädigung der Nieren ist jedoch weit geringer als bei der Gabe von Röntgenkontrastmitteln, beispielsweise während einer Computertomographie (CT). Bei chronischem Nierenversagen wurden seltene Nebenwirkungen von MRT-Kontrastmitteln beobachtet, die bei Nierengesunden nicht auftreten.

Was ist während Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?

Obwohl bisher keine Schäden bekannt geworden sind, sollte wegen der begrenzten Erfahrung mit der Wirkung elektromagnetischer Wechselfelder auf die Leibesfrucht in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft keine MRT durchgeführt werden, wenn es nicht aus medizinischen Gründen absolut notwendig ist.
MRT-Untersuchungen bei stillenden Müttern sind prinzipiell möglich. Bei der Verwendung von MR-Kontrastmitteln werden sehr geringe Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Deshalb wird empfohlen, nach der MRT-Kontrastmittelgabe für 24 Stunden auf das Stillen zu verzichten und bei planbaren Untersuchungen die Milch vorher abzupumpen.

Gibt es Alternativen zur MRT?

Trotz der überragenden Bildqualität der MRT-Untersuchung gibt es Erkrankungen, die sich mit anderen Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, CT schneller, einfacher oder kostengünstiger nachweisen lassen. Für die Beurteilung bestimmter Bereiche, wie z. B. der Lunge oder der Schädelknochen, ist die MRT nur bedingt geeignet. Außerdem können Patienten mit bestimmten Implantaten (u.a. Herzschrittmacher, Innenohrprothese, Neurostimulatoren) nicht im MRT untersucht werden. Ob eine MRT-Untersuchung in Ihrem speziellen Fall durchführbar und sinnvoll ist, besprechen Sie bitte zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt.